{"id":42,"date":"2024-08-02T07:28:58","date_gmt":"2024-08-02T07:28:58","guid":{"rendered":"https:\/\/untire.ahcom.nl\/de\/?p=42"},"modified":"2025-01-23T14:25:53","modified_gmt":"2025-01-23T14:25:53","slug":"marie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/untire.ahcom.nl\/de\/2024\/08\/02\/marie\/","title":{"rendered":"Marie"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Maria (62) hat die Untire-App zuf\u00e4llig gefunden. \u201eDie Untire-App war sechs Monate lang meine beste Freundin. Ich habe die App zwei Mal t\u00e4glich genutzt. Es hat richtig gut geholfen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Tipps und Informationen waren ausgesprochen n\u00fctzlich. Es ist sch\u00f6n, jemanden an der Seite haben, der hin und wieder mal sagt: \u201eDu machst das schon ganz richtig.\u201c oder \u201eWas du durchmachst, ist ganz normal.\u201c<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-sea-green-color has-text-color has-link-color has-x-large-font-size wp-elements-1 is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie Untire-App war sechs Monate lang meine beste Freundin\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Maria ging davon aus, dass ihre Beschwerden vom Klimakterium verursacht wurden. \u201eMeine Taille verschwand langsam und ich habe mit einer Di\u00e4t angefangen. Danach kamen die Stimmungsschwankungen. Ich habe mich regelm\u00e4\u00dfig ziemlich deprimiert gef\u00fchlt.\u201c Die Alarmglocken schrillten erst, als sie einen Knoten im Bauch f\u00fchlte. Dann wurde sie zur Untersuchung ins Krankenhaus geschickt. Sie dachte, es handele sich um eine Zyste. Die Diagnose fiel anders aus: Maria hatte Bauchfellkrebs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Maria unterzog sich einer intensiven Operation und einer hyperthermen Chemotherapie. Damit sollten die Krebszellen entfernt werden, die in ihrem gesamten Bauchraum vorhanden waren. Danach schlug bei Maria die Ersch\u00f6pfung (Fatigue) zu. \u201eOperation und Behandlung waren zerm\u00fcrbend. Das ganze Immunsystem geht kaputt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-sea-green-color has-text-color has-link-color wp-elements-2\">Mit einem anderen Energiesystem leben lernen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Maria musste mit einem anderen Energiesystem leben lernen. \u201eVom Kopf her lebt man noch im K\u00f6rper von fr\u00fcher. Die Realit\u00e4t sieht nat\u00fcrlich ganz anders aus. Pl\u00f6tzlich kann man vieles nicht mehr, was fr\u00fcher normal war. Ich habe sechs Stunden lang ausreichend Energie. Danach ist Schluss. Fr\u00fcher hatte ich einen wesentlich l\u00e4ngeren Atem.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Operation lag sie einen Monat lang im Krankenhaus und war \u201ev\u00f6llig fertig\u201c. Wieder zu Hause ging es langsam besser. \u201eDas Treppensteigen dauerte eine Viertelstunde. Mit einer Pause auf jeder Stufe.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Jahr nach der ersten Behandlung f\u00fchlte sich Maria wieder \u201eeinigerma\u00dfen wohl\u201c in ihrer Haut. \u201eIch konnte dieses Schlagloch psychisch einigerma\u00dfen verarbeiten. Ich dachte, dass mich die Physiotherapie wieder zu 80 % auf Vordermann bringen w\u00fcrde.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-sea-green-color has-text-color has-link-color wp-elements-3\">Ein Heuhaufen auf einem gro\u00dfen Bauernhof<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leider kam die Krankheit zur\u00fcck. \u201eIch vergleiche meine Behandlung mit der Beseitigung eines Heuhaufens auf einem gro\u00dfen Bauernhof. Es ist eine m\u00fchevolle Arbeit, wirklich alle Halme aufzufegen. Das Gleiche gilt f\u00fcr mich. Meine Bauchh\u00f6hle ist \u00fcberall mit schleimbildenden Zellen gef\u00fcllt. Der Krebs kann dadurch wiederkommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Maria unterzog sich ein zweites Mal der zerm\u00fcrbenden Behandlung. Der Onkologe teilte ihr mit, dass die Krankheit chronisch ist. \u201eIch musste meinen Lebensstil dauerhaft \u00e4ndern. Das war eine schwierige Sache f\u00fcr mich. Man besch\u00e4ftigt sich den ganzen Tag mit Reha-Ma\u00dfnahmen, muss beim Essen aufpassen und darauf achten, dass man genug Eiwei\u00df zu sich nimmt. Und man muss die eigenen Grenzen definieren: Was kann ich noch? Was kann ich nicht?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hilfe und Unterst\u00fctzung boten ihr Partner, Freunde und Sozialarbeiter. \u201eAber letzten Endes muss man da allein durch.\u201c Maria musste mit der Tatsache leben lernen, dass sie von jetzt auf gleich \u201etodm\u00fcde\u201c sein kann. \u201eAls w\u00e4re ich ein Telefon mit einer z<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maria (62) hat die Untire-App zuf\u00e4llig gefunden. \u201eDie Untire-App war sechs Monate lang meine beste Freundin. Ich habe die App zwei Mal t\u00e4glich genutzt. Es hat richtig gut geholfen. 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